Schulorganisation

Allgemeine Weisungen

Die Erziehungsberechtigten sind für den Schulbesuch ihrer Kinder verantwortlich. Der Schulweg liegt im Verantwortungsbereich der Eltern. Die Lehrpersonen überwachen den Schulbesuch, nehmen Entschuldigungen entgegen und leiten Urlaubsgesuche wenn nötig weiter.

Bitte informieren Sie die Klassenlehrperson telefonisch über Absenzen Ihres Kindes: Lehrerzimmer 041 980 34 88 oder Kindergarten 041 980 34 40. Diese wird die Entschuldigung intern an alle übrigen Lehrpersonen weiterleiten, die Ihr Kind unterrichten.

Die Unfallversicherung ist Sache der Eltern. Die Schule haftet für keine Diebstähle im Schulhaus und auf dem Schulareal.

 

Kommunikationsweg an der Schule Egolzwil
Wir bitten Sie, bei Fragen, Problemen und Anregungen unbedingt den folgenden Kommunikationsweg zwischen Ihnen und der Schule einzuhalten:

  1. Wenden Sie sich in jedem Fall zuerst an die betroffene Lehrperson Ihres Kindes (Klassen- oder Fachlehrperson). Bitte suchen Sie das Gespräch immer zuerst dort, wo sich das Problem stellt.
  2. Sollte das Gespräch mit der Fachlehrperson zu keiner befriedigenden Lösung führen, wenden Sie sich an die Klassenlehrperson des Kindes.
  3. Kann auch hier keine Lösung gefunden werden, schildern Sie das Problem
    der Schulleitung.
  4. Sollte keine Lösung zustande kommen, wenden Sie sich an die Schulpflege. Sie ist oberste Instanz und hat die Aufgabe, zu vermitteln und für beide Seiten eine Lösung zu suchen.

 

Schulinternes Velohelm-Obligatorium: Bei Schulaktivitäten mit Fahrradfahren im Klassenverband ist das Tragen eines Velohelms obligatorisch. Ausserdem müssen die Fahrräder fahrtüchtig sein. Kinder ohne Helm oder ohne fahrtüchtiges Velo können daher nicht mitgenommen werden.

Die Schul- und Ferienpläne gelten für alle und sind verbindlich. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die anschliessend folgende Absenzenregelung an den Schulen Egolzwil und Wauwil.

Es werden keine offiziellen Schulbesuchstage festgesetzt. Die Schulzimmertüren stehen das ganze Jahr offen. Suchen Sie sich den für Sie idealen Schulbesuchstag aus. Nehmen Sie sich Zeit, eine ganze Lektion zu besuchen. Ihre Voranmeldung hilft uns, Ihren Besuch in den Tagesablauf einzuplanen. Wird ein kurzes Gespräch nach dem Unterrichtsbesuch gewünscht, muss vor dem Besuch ein Termin vereinbart werden. Das Lehrerteam und die Kinder freuen sich, Sie als interessierte Eltern begrüssen zu dürfen.

Während der Unterrichtszeit ist es für die Lehrpersonen nicht möglich, Telefongespräche entgegen zu nehmen. Bitte erledigen Sie solche Gespräche vor oder nach dem Unterricht.

Das grosszügige Schulareal soll als freundlicher und einladender Ort genutzt werden können. Leider kommt es immer wieder vor, dass zu den Anlagen nicht Sorge getragen wird. Elementare Verhaltensregeln werden missachtet (z. B. Abfallentsorgung). Auch häufen sich leider Sachbeschädigungen. Deshalb haben die Gemeinderäte von Egolzwil und Wauwil 2007 auf Antrag ihrer Schulpflegen und Schulleitungen beschlossen, ein Bonus-Malus-System einzuführen. Seither wird für jedes Schulkind Fr. 5.- pro Schuljahr zur Verfügung gestellt. Dieser Finanzpool soll zur Erhaltung, Erweiterung und zur Pflege der Infrastruktur der Spielplätze verwendet werden. Die Instandstellungskosten bei ungeklärten Schäden werden aus diesem Fonds entnommen. Der Restbetrag steht der Schule zur Verfügung, um Wünsche der Kinder bezüglich Schulhausareal umzusetzen. So konnten wir die Slackline für unseren Pausenplatz anschaffen.

Während der Pause darf das Schulareal nicht verlassen werden.

Das Benützen des Pausenplatzes als Freizeitareal während der Schulzeit ist erst ab 16.15 Uhr erlaubt. Von 7.00 bis 16.00 Uhr gilt ein allgemeines Fahrverbot.

Einlasszeiten Primarschule: Am Morgen läutet es erstmals um 8.05 Uhr, am Nachmittag um 13.25 Uhr. Der Einlass im Kindergarten bleibt unverändert: Die Türöffnung ist um 8.10 Uhr und um 13.30 Uhr.

Wir bitten alle Eltern, uns bei der Durchsetzung der Schulregeln zu unterstützen, damit sich alle Kinder an unserer Schule wohlfühlen können!

Absenzenregelungen und Jokertage

Absenzregelung / Jokertage

Auf Wunsch der Öffentlichkeit, im Rahmen der Regionalisierung und der Individualisierung und in Anbetracht der Mitverantwortung der Erziehungsberechtigten in Bezug auf den Schulbesuch ihrer Kinder, führten die Schulen Wauwil und Egolzwil im Sommer 2003 das Modell der Unterrichtsdispensation via Jokertage ein.

Die Verordnung zum Volksschulbildungsgesetz wurde auf Beginn des Schuljahres 2010/11 vom Regierungsrat geändert, so dass künftig höchstens vier Jokerhalbtage erteilt werden dürfen. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen.

Grundsätzlich wird zwischen unvorhersehbaren Abwesenheiten und vorhersehbaren Dispensationen unterschieden.

 

Unvorhersehbare Abwesenheiten

Unvorhersehbare Abwesenheiten sind von den Erziehungsberechtigten der zuständigen Lehrperson unter Angabe des Grundes persönlich zu melden. Abwesenheiten, die nicht innert vier Tagen seit Beginn begründet werden oder deren Begründung keine Unvorhersehbarkeit darzustellen vermag, gelten als unentschuldigte Absenzen. (Beispiele: Notfälle, Krankheit oder Unfall)

 

Vorhersehbare Dispensation

Lernende können auf begründetes Gesuch der Erziehungsberechtigten hin vom Unterricht ganz oder teilweise dispensiert werden. Für unsere Schule gelten dabei folgende Regelungen:

Urlaub
Urlaub wird erteilt für:

  • Hochzeit, Todesfall in der Familie
  • Arzt- oder Zahnarztbesuche bei Spezialisten, im Zusammenhang mit längerfristigen Behandlungen (z. B. Zahnspangen)
  • Teilnahme an Wettkämpfen, soweit dafür eine Qualifikation zu bestehen war
  • Berufsberatung und Vorstellungsgespräche, wenn ausserhalb der Unterrichtszeit kein Termin möglich ist
  • Schnupperlehre (9. Schuljahr)


Gesuche für Urlaub sind mit dem dafür vorgesehenen Formular schriftlich an die folgenden Stellen zu richten:

  • bis 3 Tage an die Klassenlehrperson (so früh wie möglich, spätestens eine Woche im Voraus)
  • bis 2 Wochen an die Schulleitung (mindestens 2 Wochen im Voraus)
  • über 2 Wochen an die Schulpflege (mindestens 4 Wochen im Voraus)


Gesuche für Kürzesturlaub (Notfälle) von 1 Halbtag können von den Klassenlehrpersonen nach persönlicher Absprache bewilligt werden. (Bsp. Bei dringendem Arzt- oder Zahnarztbesuch, wenn ausserhalb der Unterrichtszeit kein Termin möglich ist).

 

Jokertage
Die Eltern / Erziehungsberechtigten können in eigener Verantwortung max. vier Halbtage Dispens pro Schuljahr ohne weitere Begründung beanspruchen. Diese Halbtage können einzeln oder blockweise bezogen werden. Die Klassenlehrpersonen müssen mindestens eine Woche im Voraus durch die Eltern / Erziehungsberechtigten mit dem entsprechenden Formular über den geplanten Bezug von Jokertagen informiert werden. Die Formulare können bei der Klassenlehrperson bezogen werden. Die Klassenlehrperson führt die Kontrolle über dieses Zeitbudget.

Wird die beabsichtigte Dispens nicht fristgerecht bei der Klassenlehrperson angemeldet, müssen die Erziehungsberechtigten ein schriftliches, begründetes Gesuch an die Schulleitung einreichen. Beispiele für Jokertage: Ferienverlängerung (Ausnahme: letzte und erste Schulwoche des Schuljahres), Besuch beim Privatzahnarzt, Familienanlässe

 

Rahmenbedingungen für unvorhersehbare Abwesenheiten und vorhersehbare Dispensationen

Verpasster Unterrichtsstoff muss von den Schülerinnen und Schülern in eigener Verantwortung nachgearbeitet werden.Verpasste Prüfungen und Tests müssen nachgeholt werden.

Jokertage dürfen aus pädagogischen und organisatorischen Gründen nicht zur Verlängerung der Sommerferien (letzte und erste Schulwoche des Schuljahres) verwendet werden.

Nichtbezogene Joker-Halbtage können nicht auf das folgende Schuljahr übertragen werden.

Jeder in der Unterrichtszeit angebrochene Halbtag untersteht einzeln der Jokertag-Regelung.

Bitte beachten Sie: Es werden grundsätzlich keine Verlängerungen der Sommerferien (letzte und erste Schulwoche des Schuljahres bewilligt. Gebuchte Flugtickets oder Busfahrkarten sind kein Entschuldigungsgrund!

 

Rechtliche Konsequenzen
Eltern und Erziehungsberechtigte sind für den Schulbesuch ihrer Kinder verantwortlich. Wenn sie gegen die Bestimmungen dieser Urlaubsregelung verstossen, können gemäss der Verordnung zum Volksschulbildungsgesetz von der Schulleitung Ordnungsbussen bis zu Fr. 1500.- verhängt werden. Die Mindestbusse beträgt Fr. 300.- pro Kind und Vorfall. Im Wiederholungsfall kann die Schulpflege Bussen bis zu Fr. 3000.- aussprechen.

Hausaufgabenregelung

Alle Informationen zum Sinn und Zweck, Menge und Tage der Hausaufgaben, sowie Umgang mit vergessenen Hausaufgaben finden Sie hier.

Zahnarztregelungen

Schulzahnpflege - Instruktion

Unsere Schulzahnpflege-Instruktorin, Frau Manuela Siegrist, Wauwil, besucht die Lernenden jährlich viermal. Sie betreibt in mehreren Kurzlektionen Kariesprophylaxe und vermittelt den Kindern die notwendigen Kenntnisse zu Zahnhygiene und gesunder Ernährung. Auch die regelmässige Fluorbehandlung im Klassenverband dient der Vorbeugung gegen Karies.

Die Schulzahnpflege an der Schule Egolzwil beruht auf folgenden Massnahmen:

  • Vermittlung der alters-und stufengerechten, systematischen Zahnputztechnik mit Fluoridgelée im Kindergarten mit Zahnpasta (4x pro Jahr).
  • Alters-und stufengerechte Vermittlung der Erkenntnisse, welche der Verhütung von Erkrankungen der Zahnhartsubstanzen und des Zahnbettes dienen.
  • Das Wissen um die Grundpfeiler der Zahnprophylaxe wird in Vorträgen und mit entsprechendem Anschauungsmaterialien vermittelt.

 Pro Besuch in der Klasse werden 45 Minuten eingeplant.

 

Schulzahnpflege - Untersuch

Laut Gesetz über die Schulzahnpflege müssen alle schulpflichtigen Kinder jährlich einmal von einem Schul- oder Privatzahnarzt untersucht und wenn notwendig behandelt werden (§ 3). Für Kinder im Vorschulalter (Kindergarten) ist der Untersuch bzw. die Behandlung nicht obligatorisch, aber sehr empfohlen.

Die Eltern können aus folgenden Varianten auswählen:

1. Variante
Ihr Kind wird vom Schulzahnarzt, Herr Dr. med. dent. St. Reinl, Rain, untersucht und eine allfällige Behandlung erfolgt im Anschluss danach durch einen Privatzahnarzt Ihrer Wahl. In diesem Falle bezahlt die Gemeinde den Reihenuntersuch, welcher während der Schulzeit stattfindet. Die Eltern tragen die Kosten einer allfälligen Behandlung.

2. Variante
Ihr Kind wird von einem privaten Zahnarzt nach Ihrer Wahl untersucht und im Anschluss danach (wenn nötig) behandelt. In diesem Falle bezahlt die Gemeinde den Untersuch nicht. Die Eltern tragen die Kosten des Untersuchs und der Behandlung. Der Untersuch sowie die Behandlung erfolgen nicht während der Schulzeit.

  • Mit der "Erklärung der Eltern", welche Sie zu Beginn eines Schuljahres erhalten, können Sie sich für eine der Varianten entscheiden. Wenn Sie Variante 2 wählen, müssen Sie den Namen und den Wohnort des behandelnden Zahnarztes angeben. Diese Angaben werden vertraulich behandelt und nicht an Drittpersonen weitergeleitet. Gegenexpertisen von anderen Zahnärzten sind auf eigene Kosten in jedem Fall möglich.
  • Die behandelnden Zahnärzte haben den Untersuch, bzw. die Behandlung im Zahnbüchlein zu bestätigen. Die Bestätigungen werden von der Schulleitung via Klassenlehrperson kontrolliert. Die Lehrpersonen bewahren die Schulzahnbüchlein auf und geben sie, zwecks Bestätigungen durch die Zahnärzte, an die Schüler ab.

 

Termine

  • Bis Ende Jahr muss bei allen Schulkindern, unabhängig, welche Variante Sie gewählt haben, der Untersuch durchgeführt sein. Die Zahnärzte müssen den Untersuch im Schulzahnbüchlein bestätigen. Wer die zweite Variante wählt, muss den Untersuch selber veranlassen. Bitte melden Sie Ihr Kind frühzeitig zum Untersuch an.
  • Im Anschluss an den Untersuch wird, wo nötig, eine Behandlung durchgeführt. Die Behandlung muss bis Mitte Juni des folgenden Jahres erfolgt sein (Langzeitbehandlungen wie Spangen, Gebisskorrekturen usw. sind von dieser Regelung ausgeschlossen). Die Zahnärzte haben die Behandlung im Schulzahnbüchlein zu bestätigen.

Blockzeiten

Auffangnetz bei kurzfristigem Schulausfall: Lesen Sie hier

Zusätzliche freie Halbtage sind möglich, aber nicht garantiert: Weil alle Lernenden an den fünf Vormittagen total 20 Lektionen besuchen, sind sie am Nachmittag allenfalls zu Hause und müssen durch die Eltern betreut werden. Da die Gesamtzahl der Wochenlektionen mit steigendem Alter der Kinder zunimmt, betrifft dies vor allem die jüngeren Kinder. Wichtig ist, dass keine Garantie auf weitere freie Nachmittage gegeben werden kann

 
TYPO3 Agentur