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 Gemeindeverwaltung

Montag, 01. Mai 2017

In den letzten beiden Jahren wurden das Schulhaus und die Mehrzweckhalle umfassend saniert. Dabei wurde das 40-jährige Gebäude infrastrukturell modernisiert und energetisch auf den neusten Stand gebracht. Dank der Sanierung verfügt die Gemeinde Egolzwil heute über eines der modernsten und schönsten Schulhausgebäude in der Region. Diese zeitgemässe Schulanlage, wie wir sie heute vorfinden, trägt massgeblich zur Standortattraktivität der Gemeinde Egolzwil bei.
Am Samstag, 13. Mai 2017, findet das Schulhausfest statt. Dabei werden alle Interessierten die Möglichkeit haben, das Gebäude auch von innen zu besichtigen. Auch sonst werden die Gäste in den Genuss eines reichhaltigen Rahmenprogramms kommen.

Mehrwert für die ganze Bevölkerung geschaffen
Das mittlerweile rund 40-jährige Schulhaus und Gemeindezentrum wurde ihm Rahmen der Sanierung den heutigen Ansprüchen der Schule und anderen Benutzern angepasst. In allen Klassen- und Kindergartenzimmer wurde der Boden ersetzt und die seit dem Bau mehrheitlich unverändert gebliebenen Elektroinstallationen und Lüftungsanlagen erneuert. Alle Fenster und Storen hatten ihre Lebensdauer überschritten und sind ebenfalls ersetzt worden. Die besser isolierten Fenster helfen dabei, den Energieverbrauch zu senken und Heizkosten zu sparen. Darüber hinaus verhindern sie, dass bei direkter Sonneneinstrahlung die Temperatur in den Zimmern stark ansteigt. Die sanitären Anlagen, welche veraltet und teilweise beschädigt waren, wurden ebenfalls erneuert und der vorhandene Asbest im Plattenkleber durch Spezialisten fachgerecht entsorgt. Neu verfügt die Mehrzweckhalle über getrennte Duschen, was für die Benutzer der Halle viele Vereinfachungen schafft. Das Foyer wurde vergrössert und der Eingang überdacht. Das schafft neue Möglichkeiten für die Nutzung des Foyers und ist eine weitere Aufwertung für die Benutzer. Die Sanierung des Gebäudes wurde auch dazu genutzt, dieses an die geltenden bfu-Richtlinien und Brandschutznormen anzupassen, um die Sicherheit von Kindern und Erwachsenen zu verbessern; beispielsweise indem neue Treppengeländer montiert wurden. In der alten Kanzlei befindet sich neu das Büro des Schulleiters, dessen ehemaligen Räumlichkeiten zukünftig als Gruppenraum genutzt werden können.

Positive Rückmeldungen
Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung, der Schulleitung, den Lehrpersonen und den Schülerinnen und Schüler, aber auch Gästen zum Ergebnis der Sanierung sind äusserst positiv.
 
Die Lehrpersonen schätzen die rundum erneuerte Infrastruktur, die ihnen ganz neue Möglichkeiten bietet. Dank der Vergrösserung des Foyers gibt es mehr Platz für Anlässe im Eingangsbereich (z. B. Apéro). Durch die Überdachung des Vorplatzes können sich die Kinder zudem bei schlechtem Wetter im Freien aufhalten, ohne nass zu werden. Die parallel zur Sanierung erfolgte kindergerechte und naturnahe Aufwertung der Schulhausumgebung hat den Schulhausplatz zu einem belieb-ten Treffpunkt für Jung und Alt gemacht, auch ausserhalb der Schulzeiten. Viele Kinder und Kleinkinder mit ihren Eltern nutzen den Verkehrsgarten, um das richtige Verhalten im Strassenverkehr zu üben, oder können sich auf dem Kinderspielplatz austoben.

Ausstehende Arbeiten
Vor allem beim Singsaal haben verschiedene Vereine noch Wünsche angebracht, die bis jetzt nicht erfüllt werden konnten. Zur Klärung der Frage, ob und wie diese umgesetzt werden können, hat der Gemeinderat eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Gemeinde und der betroffenen Vereine eingesetzt. Das Gremium wird demnächst seine Arbeit aufnehmen.
Noch nicht umgesetzt wurde der Ersatz der Öl-Heizung durch ein umweltfreundlicheres Heizungssystem. Aktuell werden Messungen zum veränderten Energieverbrauch des Gebäudes nach der energetischen Sanierung vorgenommen. Mit ihnen erhofft sich der Gemeinderat wichtige Erkenntnisse für den Entscheid über das zukünftige Heizungssystem.

Finanzielle Situation
Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Das definitive Heizungssystem ist noch nicht bestimmt und die verschiedenen Wünsche der Vereine sind noch nicht umgesetzt. Der Gemeinderat geht gemäss der aktuellen Kostenkontrolle davon aus, dass der Kreditrahmen von Fr. 2,906 Mio. nicht eingehalten werden kann, da zusätzliche, ursprünglich nicht geplante Arbeiten ausgeführt wurden (z.B. Sanierung von asbestbelasteten Räumen, des undichten Lukarnendaches und der alten Kanzlei). Der Gemeinderat beabsichtigt, die Abrechnung des Sonderkredits an der Budget-Gemeindeversammlung den Stimmberechtigten vorzulegen.

 
TYPO3 Agentur