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Mittwoch, 30. Januar 2019

Am ersten Sonntag nach Neujahr, fand am 6. Januar in Egolzwil zum 11. Mal der beliebte Neujahrsapéro statt. Die Begrüssung der ankommenden Besucher gelang der Alphornbläsergruppe und dem Jodlerklub Santenberg mit heimeligen Klängen. Die weitere musikalische Umrahmung erfolgte dann durch die Brass Band Musikgesellschaft Egolzwil.

Sozialvorsteherin und Kulturbeauftragte Annelies Schmid-Schärli, Organisatorin und Wortführerin des Anlasses, begrüsste die zahlreichen Anwesenden im neuen Jahr. Insgesamt nahmen mehr als 150 Personen an den Feierlichkeiten teil. Der Beginn eines neuen Jahres bedeutet auch immer der Abschluss des vergangenen Jahres, in welchem viele Vereine und Einzelpersonen aus der Dorfbevölkerung besondere Leistungen erbracht haben. Auch in diesem Jahr konnte der Gemeinderat zahlreiche Erfolge würdigen. Besonders viele Ehrungen konnten anlässlich des Jodlerfests in Schötz ausgesprochen werden. Die anwesende Alphorngruppe und der Jodlerklub, sowie das Egolzwiler Büchel Sixpack haben mit ihren Vorträgen alle die Bestnote erreicht. Weiter konnten unter anderem der Männerturnverein Egolzwil, der Männerchor Egolzwil- Wauwil, der Schützenverein Santenberg und die Jungwacht Egolzwil-Wauwil, welche im vergangenen Jahr ein grossartiges Jubiläumsfest organisiert hat, glänzen. Gleich zehn Einzelehrungen wurden in diesem Jahr ausgesprochen. Mit Dominik Baumann, Ivan Gisler, Fabio Kaufmann, Jeremia Kaufmann und Josua Kaufmann waren gleich fünf junge Musiktalente dabei. Sportliche Bestleistungen wurden von Patrizia Baumann und der internationalen Leichtathletikerin Stefanie Barmet erbracht, wobei letztere aufgrund eines Trainingslagers die Ehrung nicht persönlich entgegennehmen konnte. Bei den Schützen zeigten im vergangenen Jahr Otto und Peter Achermann, sowie Isidor Marfurt besondere Treffsicherheit. Die Preisträger erhielten nebst den herzlichen Glückwünschen ein Münzset vom Gemeinderat überreicht.

Für die alljährliche Neujahrsansprache konnte dieses Jahr Prof. Dr. Ebbe Nielsen gewonnen werden. Der stellvertretende Kantonsarchäologe kennt Egolzwil bestens - jedoch in einer ganz anderen Weise als die Zuhörer. Nielsen erzählt von den aktuellen Funden, wie namentlich Spuren von abgebrannten Häusern, die die Römische Landnahme durch Cäsar bezeugen. Laut dem begeisterten Nielsen werden die Grabungen in Egolzwil im Jahr 2019 das kantonal grösste Projekt für die Archäologen darstellen.

Der deutliche Höhepunkt des Anlasses fand kurz vor dessen Ende statt: Die spezielle Ehrung für ein besonderes Engagement oder einen besonderen Verdienst für Egolzwil mit dem goldenen Stern. Edi Wigger hielt die Laudatio zu dieser besonderen Würdigung und durfte feierlich verkünden, dass die St. Nikolausgesellschaft und die Iffelengruppe Egolzwil-Wauwil die diesjährigen Ehrenträger sind. Mit ihrem unglaublichen zeitlichen Engagement, das sie jedes Jahr aufs Neue aufbringen, um andere Menschen zu erfreuen, haben sich diese Gruppierungen die Ehrung deutlich verdient. Aufgrund des unverhofft schlechten Wetters am Samichlausumzug konnten die Iffelen damals nicht präsentiert werden. Um den Aufwand trotzdem zu würdigen, wurden die Iffelenbauer eingeladen, an diesem Anlass ihre imposanten Kunstwerke vorzuführen - die überraschten Gewinner boten somit sogleich eine wunderschöne Dekoration für den Neujahrsapéro.

Anschliessend an die Ehrung konnten sich die Teilnehmenden bei einen feinen Apéro, serviert durch die Dorfparteien, und dem perfekt zum Datum passenden Dreikönigskuchen von Suter's austauschen.

Interessierte, die ein Teil der geehrten Iffelenbauer oder St. Nikolausgesellschaft werden möchten, können sich beim Präsidenten Stefan Felder und Leiter der Iffelengruppe Heinz Kristan melden.

 
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