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Dienstag, 29. Oktober 2019

Wehmut über die vergangene Zeit fand man keine beim jährlichen Seniorenanlass der Gemeinde Egolzwil. Ganz im Gegenteil. Munter plaudernd, singend und Witze erzählend feierten die rund zwanzig Gäste miteinander, denn die Freude am Leben scheint kein Alter zu kennen.

Am Freitag, 20. September lud die Egolzwiler Sozialvorsteherin Annelies Schmid-Schärli im Namen des Gemeinderates alle Jubilarinnen und Jubilare ab dem 70. Altersjahr, welche einen runden oder halbrunden Geburtstag feierten, zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Unterhaltung ins Gasthaus St. Anton ein. Bereits nach dem Apéro diskutierten die Gäste lebhaft und Schmid-Schärli brauchte zwei Anläufe, um für ihre Begrüssungsworte Gehör zu finden. Schmunzelnd stellte sie fest, dass die Senioren reichlich Gesprächsstoff in ihrem Rucksack mithatten und es doch manchmal schön wäre, wenn all die wunderbaren Geschichten von früher aufgeschrieben würden, damit sie nicht in Vergessenheit gerieten. Anekdoten wurden ausgetauscht, von damals, als die Schule scheinbar strenger, und die Arbeit härter waren und man sich gerne an die eine oder andere Jugendromanze oder Jungenstreich erinnerte. Auch die heutige Zeit fand Platz am Tisch, die schönen Erlebnisse mit den Enkeln, zum Beispiel, und ab und an sprach man über dieses oder jenes kleinere oder grössere Leiden im Alter, kam dann aber zum Schluss, dass man der Zukunft auch im Alter positiv begegnen sollte.

Schmid-Schärli bedankte sich im Namen des Gemeinderates für das oft ehrenamtliche Engagement der Senioren in der Gemeinde. Sie überbrachte die Geburtstagsgrüsse und betonte, wie wichtig gerade in der heutigen Zeit Verbundenheit, Wertschätzung und Aufmerksamkeit seien. Elan und fast schon jugendliche Euphorie brachte nach dem feinen Essen Chregu Schrag ins Tenn des St. Anton. Wunschkonzert war angesagt. Die ersten Akkorde von Sierra Madre auf seiner Gitarre verbreiteten gleich fröhliche Laune. Das Schweizer Volkslied "Dini Seel ä chli la bambälä la" fasste diesen Nachmittag perfekt in einem Satz zusammen. Letztlich war es "Der Vogelbeerbaum", der die Stimmung weiter anhob. Witze wurden mit viel Herzblut vorgetragen - nicht immer ganz jugendfrei, aber mit viel Charme und einem Augenzwinkern. Den Nachmittag rundete die Pastoralassistenin Doris Zemp mit einer Geschichte über die Sonnenblume ab. Sie überbrachte im Namen der Kirchengemeinde die besten Geburtstagsgrüsse.

Als Geschenk überreichte Schmid-Schärli den Gästen zum Abschluss ein Kochbuch mit feinen, lokalen Rezepten, denn gemeinsames Kochen und Essen verbindet und lässt die Einsamkeit auch im Alter erst gar nicht aufkommen. Und wie sagte Zemp so treffend: Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

 
TYPO3 Agentur