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Donnerstag, 30. Januar 2020

Die Photovoltaikanlage (PVA) auf dem Werkhofdach ist nun ein Jahr in Betrieb. Eine gute Gelegenheit, um eine erste Bilanz zu ziehen. 

Es wurden 117 Solarmodule mit einer Nominalleistung von total 34,5 kW installiert. Auch auf der nach Norden geneigten Dachfläche wurden einige Module montiert, da diese am gleichen Wechselrichter angeschlossen werden konnten und sich deren Mehrkosten durch den erhöhten Jahresertrag sehr rasch amortisieren lassen.

Bis Ende 2019 kletterte der Stromzähler der PVA auf 36'000 kWh. Diese Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 9 Durchschnitts-Haushalten. Vom gesamten produzierten Solarstrom wurde die Hälfte, also 18'000 kWh, zeitgleich vor Ort in der Eigenverbrauchs- Gemeinschaft verbraucht. Weitere 18'000 kWh wurden automatisch ins CKW-Netz eingespeist. Der totale Verbrauch der EVG betrug 49'000 kWh. Somit wurden 31'000 kWh von der CKW bezogen.

Der interne Stromverkauf hat der Gemeinde Einnahmen von Fr. 9'400 gebracht. Zusätzlich wurden von der CKW für die Überschuss-Einspeisung Fr. 1'400 vergütet. Für den Netz-Bezug mussten Fr. 6'400 bezahlt werden. Damit resultiert für die Gemeinde einen Ertrag von Fr. 4'400, der für die Amortisation der Anlage, die inklusive neuem Arealnetz und smarten Stromzählern Fr. 65'000 gekostet hat, genutzt werden kann.

Mit der genehmigten Bereitstellung eines e-Car-sharing, das bei der Haltestelle Millefeuille realisiert werden soll, dürfen wir mit zusätzlichem Strombezug von der eigenen PVA-Produktion rechnen. Dies dürfte das finanzielle Ergebnis dann noch etwas verbessern.

Im Weiteren hoffen wir, dass der Strommarkt generell weiter geöffnet wird und wir den selbst produzierten Strom wenigstens in unseren weiteren kommunalen Anlagen wie zum Beispiel dem Grundwasserpumpwerk auch selber verbrauchen können.
Über alles gesehen war der Bau der PVA auf dem Werkhofdach sicher eine gute Entscheidung. Es gibt mehrere Gewinner dabei: die angeschlossenen Bezüger in der EVG, welche ökologischen (und sogar leicht günstigeren) Strom erhalten, die Gemeinde durch den Stromverkauf und natürlich auch die Umwelt, indem wir einen Beitrag an die Energiewende leisten. Solche Massnahmen dienen auch den Zielen des Energiestadtlabels unserer Gemeinde.

 
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