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 Gemeindeverwaltung

Egolzwiler Stern

Mit dem „goldenen Stern von Egolzwil“ werden Einwohnerinnen und Einwohner von Egolzwil für besondere Leistungen und Verdienste ausgezeichnet. Vorschläge und Meldungen von Bürgerinnen und Bürger werden von einer Jury geprüft und zur Ehrung ausgewählt.

Die Verleihung des“ goldenen Sterns“ findet jeweils während des Neujahrs-Apréro statt.

EGOLZWILER GOLDENER STERN 2016

Trägerin vom „Goldenen Stern 2016“ ist Maggie (Margrith) Schmidlin. Ihr schöpferisches Talent und das selbstlose Engagement während Jahrzenten in Schule und Dorfkultur haben ihr diese grosse Ehre eingebracht, treffend gewürdigt in der Laudatio von Irene Studer. Die Neujahrsansprache hielt Felix Föhn, Direktor der Justizvollzugsanstalt Wauwilermoos, vor den 200 Anwesenden. Vorgängig zur Vergabe vom „Goldenen Stern“ lobte Gemeinderätin Annelies Schmid-Schärli die grossen Leistungen von insgesamt 14 Jugendlichen und erwähnte verschiedene Mannschaftsleistungen sowie Vereinsjubiläen.

Stille Schafferin - verdiente Trägerin
Der lange/kräftige Applaus und die sichtliche Freude am „Goldenen Stern“ für Maggie Schmidlin bestätigten, dass die Findungskommission mit Gemeinderätin Annelies Schmid-Schärli, CVP Präsidentin ad Interim Inge Lichtsteiner und FDP Präsident Ivo Jeggli, den richtigen Entscheid getroffen hat; einen Entscheid, der von der Bevölkerung mitgetragen wird.
„Maggie (wie Margrith im Volksmund liebevoll genannt wird) war und ist weit herum geschätzt für ihre unzähligen kreativen Ideen, ihr unermüdliches Schaffen oft bis in die Nacht hinein“, hielt Irene Studer in ihrer Laudatio fest. „Stets selbstlos und hilfsbereit gegenüber Schuljugend und Vereinen, selber nicht gern im Mittelpunkt stehend, so ist Maggie“, von 1981 bis 2013 als Handarbeitslehrerin tätig in Egolzwil und als Aktivistin weit herum geschätzt. Sie hat den mit 500 Franken dotierten Preis mehr als verdient.

Auf eigene Stärken besinnen
In seiner Neujahrsansprache hielt Felix Föhn als Direktor der Justizvollzugsanstalt Wauwilermoos fest, dass Neujahrglückwünsche immer auch etwas Magisches an sich hätten. „Magische Gedanken haben neben der harten Berufsrealität und selbst im Gemeindealltag durchaus Platz“, sagte er. Erst recht, nachdem die angedachte Gemeindefusion mit Wauwil zum zweiten Mal gescheitert sei, müssten sich Gemeinderat und Bevölkerung von Egolzwil Gedanken zur eigenen Weiterentwicklung machen. Angesichts dieser Tatsachen tun sie gut daran, sich auf ihre eigenen Werte und Stärken zu besinnen.

Lob und Anerkennung für Egolzwiler Jugendliche
Gemeinderätin Annelies Schmid-Schärli hob folgende Jugendliche für ihr spezielles Engagement im vergangenen Jahr hervor. Sie alle wurden mit einem
Münzset 2016 vom Gemeinderat ausgezeichnet, mit Dank und Anerkennung an Eltern, Trainer, Begleiter, Musikschule und Jugendarbeit.

Stefanie Barmet, im Moment im Training in Portugal, holte an der Schweizer Leichtathletik-Meisterschaft den Titel als Vize-Schweizermeisterin. Ihr Bruder, Dominic Barmet, errang in der Kategorie Euphonium B den 3. Rang am Luzerner Solisten- und Ensemble-Wettbewerb. An der Innerschweizer Einkampfmeisterschaft schaffte Patricia Baumann den 1. Platz bei 60 m Hürden
U 14 und mit der Staffel über 5 x 100 m Hürden U 14 den 2. Rang. Ihr Bruder, Dominik Baumann, konnte sich am Luzerner Solo- und Ensemble-Wettbewerb in der Kategorie Cornet C über den 2. Rang freuen. Ramon Erni ist nach dem zweiten Schweizer Meistertitel mit Luzern in die Nationalmannschaft „American Football“ aufgestiegen.

Jugendarbeit macht Schlagzeilen
Im Frühjahr 2015 und 2016 wurde von der Jungendarbeit Wauwil und Egolzwil auf den Schulhausplätzen von Egolzwil, Wauwil und Nebikon eine Strassenfussballanlage aufgebaut. Im gemeinsamen Spiel der Jugendlichen ohne Schiedsrichter werden soziale Kompetenzen und Fitness mit Fairplay-Punkten besonders bewertet. Unsere Strassenfussballgruppe „Big Show“ mit Nico Jöri, Ivan Gisler, Ibrahim Alidani, Julien Aebi, Bastian Aebi und Jeremi Ross (Wauwil) haben sich für die kantonale Ausscheidung qualifiziert. Als zweitjüngstes Team haben sie sich am Swiss Cup in Luzern für den Intercity Cup qualifiziert und werden im Frühjahr 2017 am internationalen Turnier in Stuttgart teilnehmen. „Bemerkenswert ist, dass sich unsere Jugendlichen ganz speziell auszeichnen mit ihrem Fairplay“, hielt Annelies Schmid-Schärli fest und fuhr fort: „Sie sehen, sinnvolle Freizeitbeschäftigung zahlt sich aus“. Ein grosses Kompliment an unsere Jugendarbeiterin Fabienne Frei, welche unsere Jugendlichen betreut und begleitet hat (spontaner Applaus).

Starke Musikanten
Als Aktivmitglieder der Brass Band MG Egolzwil spielen Patrick Troxler und Mario Tschopp zudem in der hochkarätigen Bürgermusik Luzern mit. Sie erspielten am Swiss Open Contest in Luzern den 2. Rang und am Schweizer Brass Band-Wettbewerb in Montreux ebenfalls den 2. Rang. Dominik und Philipp Baumann sowie Josua Kaufmann haben als junge Mitglieder der Brass Band MG Egolzwil am Schweizer Brass Band-Wettbewerb in Montreux teilgenommen und in der zweiten Stärkeklasse den sensationellen 1. Rang erspielt.

Ehrung von Gruppen und Vereinen
Die Jugendmusik Santenberg (Leitung Markus Huwyler) erspielte sich am Luzerner Jugendmusikfest in Gunzwil die Höchstnote „vorzüglich“. Aktiv teilgenommen am Zentralschweizerischen Jodlerfest in Schüpfheim haben Santenbergs Alphornquartett, Egolzwils Büchel Sixpack, Büchel einzeln und Fahnenschwinger Ueli Staub. 24 Jugendliche des TV Santenbergs nahmen am „Jugitag“ in Beckenried teil und belegten trotz Dauerregen in der Kantonal-Stafette den ehrenwerten 8. Schlussrang. Der TV Santenberg nahm am Sportfest „Sport Union Schweiz“ in Andwil teil und errang dort erstmals im dreiteiligen Sektionswettkampf der ersten Stärkeklasse den 2. Platz. Die Männerriege Egolzwil nahm am Kantonalen Männerturntag in Wolhusen mit vier Dreier-Gruppen teil und eroberte erstmals in der Vereinsgeschichte einen 3. Rang.
 
Der fusionierte Schützenverein Santenberg holte am Kantonalen Schützenfest in Ennetbürgen in ihrer Stärkeklasse den vierten Rang. Unter dem Motto „einfach singe“ erreichte der Männerchor Egolzwil-Wauwil (Leitung Sonja Iseli-Füchslin) am Innerschweizer Gesangsfest in Cham den Stücken „Mein Herz ist fröhlich“, „Färnweh“ und „fätzige“ ein „sehr gut“.

Vereinsjubiläen
Die Trachtengruppe Egolzwil feierte im Frühjahr mit viel Gesang und Tanz ihr
50-Jahr-Jubiläum und erfreute mit viel Herzblut eine grosse Gästeschar. Der Frauenturnverein konnte ihr 40-jähriges Bestehen feiern und mit dem Turnerinnen-Brunch die Öffentlichkeit erfreuen. 40 Jahre Jodlerklub Santenberg gab es im Vorjahr zu feiern. Mit einem „Sorry“ entschuldigte sich Annelies Schmid-Schärli beim Jodlerklub für das nachträgliche Erwähnen. Der Gemeinderat sei überzeugt, dass der jeweilige zusätzliche Zustupf der Gemeinde an die Ver-eine für Vereinsjubiläen und Festteilnahmen gut investiertes Geld ist.

Rassige Musik und passende Lieder
Die Jugendmusik Santenberg (Leitung Markus Huwyler) umrahmte den Neujahrsanlass mit rassiger Musik, gekonnt gespielt. Den heimatlichen Abend mit passenden Liedern begleitet hat der Trachtenchor (Leitung Luzia Odermatt), wie das „Egolzwiler Lied“ (ein Loblied zur Egolzwiler Sage) und andere mehr. Der letzte kräftige Applaus galt Annelies Schmid-Schärli, die als Gemeinderätin und Kulturverantwortliche die Verleihung des „Goldenen Sterns“ zum 9. Mal organisiert hatte. Zum Abschluss fand mit dem grossartigen und beliebten Apéro im Foyer das „grosse Gutjahr-Anstossen“ statt.

Text und Bilder von Josef Kottmann

 
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