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Aktuelle Ausgaben:
Egolzwiler Stern
Mit dem „goldenen Stern von Egolzwil“ werden Einwohnerinnen und Einwohner von Egolzwil für besondere Leistungen und Verdienste ausgezeichnet. Vorschläge und Meldungen von Bürgerinnen und Bürger werden von einer Jury geprüft und zur Ehrung ausgewählt.
Die Verleihung des“ goldenen Sterns“ findet jeweils während des Neujahrs-Apréro statt.
EGOLZWILER GOLDENER STERN 2011
Am Sonntagabend, 8. Januar 2012 lud der Gemeinderat Egolzwil zum Neujahrs-Apéro ins Gemeindezentrum ein. Für ausserordentliche Leistungen im Jahre 2011 wurden verschiedene Vereine und Personen geehrt, ganz speziell Franz Xaver Kaufmann-Wigger, der für sein jahrelanges Engagement für die Natur und Umwelt mit dem „Goldenen Stern Egolzwil“ ausgezeichnet wurde.
Die Veranstaltung wurde geleitet von Gemeinderätin Annelies Schmid und umrahmt von der Brassband MG Egolzwil. In seiner Neujahransprache hielt Gemeinderat Willi Geiser fest, dass uns Euro-, Wirtschaftskrise und die Folgen von Fukushima auch 2012 noch beschäftigen werden. Trotzdem soll in Egolzwil der Optimismus vorherrschen. „Uns geht es verhältnismässig gut, wir wohnen in einer bevorzugten Wohnlage am Rande der Naherholungsgebiete Santenberg und Wauwilermoos mit Ausblick auf Voralpen und Bergwelt“, hielt Willi Geiser fest und rief dazu auf: „Schaffen wir neue Freundschaften, tun wir den ersten Schritt, überwinden wir Spannungen und erfahren so eine besser Lebensqualität“.
Folgende Vereine haben im Jahre 2012 erfolgreich an eidgenössischen und kantonalen Wettbewerben teilgenommen. Der Jodelclub Santenberg und die Alphornbläsergruppe Santenberg haben beide am Eidgenössischen Jodlerfest in Interlaken teilgenommen und die Feldschützengesellschaft Egolzwil am kantonalen Schützenfest in Einsiedeln. Mit einem eindrücklichen Walderlebnistag haben die NAVO Wauwil-Egolzwil und die Natur- und Umweltkommission Egolzwil einer Grosszahl von Besuchern einen nachhaltigen Einblick geboten und mit den Holzskulpturen wurden im Wald bleibende Werte geschaffen.
Speziell geehrt wurde eine Reihe von Personen aus Egolzwil. So das Egolzwiler Donschtig-Jass-Team mit Pascal Knuchel, Siegfried Zieher, Mary Duc und Sophia Kaufmann. Sie haben sich für den Donnschtig-Jass in Dornach qualifiziert und die Ausscheidung nur ganz knapp verloren.
Als Einzelpersonen geehrt wurden Dominic Barmet, Stefanie Barmet und Richard Köchli. Dominic Barmet hat die Einkampfmeisterschaften in Zug als U 16 über 2000 m mit dem 3. Rang abgeschlossen und in Aarau die Regionalmeisterschaften Zentralschweiz als U 16 die 2000 m mit dem 3. Rang belegt. Grosse Erfolge im 2011 kann auch Stefanie Barmet verbuchen, Vize-Schweizermeisterin „Aktive“ über 800 m, Junioren-Schweizermeisterin Indoor über 1000 m und Junioren Schweizermeisterin Outdoor über 800 m. An der Junioren-Europameisterschaft in Talin (Estland) hat sie in der Staffel über 4 x 400 m den 7. Rang erreicht, was ein neuer Junioren-Schweizerrekord bedeutet.
Richard Köchli, seit 2007 wohnhaft in Egolzwil, hat sich als Musiker und Autor von Musiklehrbüchern national und international einen Namen gemacht. Im vergangenen Jahr wurde ihm an der Musikmesse in Frankfurt den - „Best Edition Preis“ für sein neustes Lehrbuch „Masters of the Blues Gitar“ verliehen. Als anerkannter Rootsgitarrist ist er für den Swiss Blues Award 2012 nominiert, den das Blues Festival Basel alljährlich vergibt.
„Der Goldene Stern Egolzwil“ an Franz Xaver Kaufmann-Wigger wurde von Gemeindepräsident Urs Hodel überreicht. Die Ehrung erfolgt aufgrund seines grossen Einsatzes für das Naturreservat Wauwilermoos und dessen Vernetzung mit der produzierenden Landwirtschaft. Kantonsrat und LBV-Vorstandsmitglied Jakob Lütolf hielt in der Laudatio fest: „Als Mitarbeiter vom lawa und seit 1996 als Präsident der Navo Wauwil-Egolzwil hat sich Franz Xaver Kaufmann immer für eine nachhaltige Landwirtschaft in einer intakten Umwelt eingesetzt. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Vernetzungsprojekt Wauwiler-Ebene hat er in seiner ruhigen und überzeugenden Art und Weise und mit grossem persönlichen Einsatz dazu beigetragen, dass produzierende Landwirtschaft und Umwelt nicht Gegensätze sein müssen. Dabei war sich Franz Xaver Kaufmann nie zu schade, auch selber Hand anzulegen, sei es beim Pflegen von Biotopen oder bei Baumpflanzaktionen“.



