Sehenswürdigkeiten in Egolzwil

Herz Jesu-Kirche
Die Kirche wurde 1895/96 nach Plänen von August Hardegger im neugotischen Stil erbaut. Eingeweiht wurde sie am 12. Oktober 1896 und ist dem Herz Jesu gewidmet. Sie wurde 1984/85 renoviert und 2008 bis 2010 aussen und innen aufgefrischt. Sie steht unter Denkmalschutz.

Galgechäppeli
Das Chäppeli ist dem heiligen Niklaus gewidmet, wurde 1957 neu erstellt und 1985 renoviert. Der Name weist schon auf den Entstehungsgrund hin, etwa 200 m westlich des heutigen Standortes befand sich früher eine Richtstätte (Ding). Das Landgericht hatte hier manchen Verbrecher zum Tod am dortigen Galgen verurteilt.

Gasthaus St. Anton
Dieses Gebäude wurde vermutlich zwischen 1630 und 1635 erbaut und zwar als sogenanntes  Hochstud-Haus. Historischen Akten zufolge wurde dem „St. Anton“ bereits im Jahre 1677 das Weinschenkrecht erteilt, aber 1882 dem damaligen Wirt „wegen schweren Fluchens und Schwörens“ wieder entzogen. Die jetzige Wirte-Familie führt den Gasthof in der 3. Generation.

Egolzwilersee
Ein Kleinod entstand aus Gletschermulden, misst heute nahezu 339 Aren. Er wurde 1969 wegen seiner Schönheit und der besonderen, seltenen Pflanzen, die an seinem Ufer wachsen, unter Naturschutz gestellt. Der See ist im Privatbesitz. Das Ufer ist fast lückenlos von Schilf und Buschwerk gesäumt. 
Vom See existiert die Sage "das versunkene Schloss".

Hof Aengelberg
An bester Südlage liegt der wunderschöne, im Luzerner Bauernhausstil wieder erbaute Hof. Seit 2004 bauen die Besitzer nach den Richtlinien von Bio Swiss Tafel- und Weintrauben an. In historischer Zeit gehörte dieser Hof zum Kloster Engelberg. Schon damals nutzte man den Sonnenhang für Rebbau.

Aussichtspunkt Egolzwiler Allmend
Oberhalb der Allmendwiese am Waldrand befindet sich die 2005 errichtete Panoramatafel. Bei klarem Wetter und guter Fernsicht kann man von hier aus das herrliche Panorama  der Berner- und Zentralschweizer Alpen betrachten und mit Hilfe der Tafel die dazugehörenden Namen der Gipfel– und Bergspitzen erfahren.

Franziskusweg
Der Franziskusweg wurde 2007 durch die einheimischen Küstler Jeremias Kaufmann und Beni Wirz gestaltet. Er verläuft entlang des südlichen Waldrandes auf dem Santenberg, von der Egolzwiler Allmend bis zum Wauwiler Schützenhaus.
Der Sonnengesang des Franziskus von Assisi bietet die Grundlage des Weges und wird in sechs Teile aufgeteilt, dargestellt als Mensch-Feuer-Wasser-Luft-Erde-Weltall. Der Weg befindet sich  hier.

 
TYPO3 Agentur