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 Gemeindeverwaltung

Duschen statt Baden

Nebel, kalte Bise  und Regentage gehören zum Herbst, wie die farbenprächtigen Blätter an den  Bäumen. Der Herbst mit all seinen Facetten kündigt unverwechselbar die kältere Jahreszeit an. Bei diesem Wetter braucht es oft Überwindung ins Freie zu gehen. Wer dies doch tut, sehnt sich beim Heimkommen vielleicht nach einem  aufwärmenden, wohltuenden Bad. Es ist zwar sehr entspannend, sich gemütlich in die Badewanne zu legen, sich vielleicht noch einen Drink nebenher zu genehmigen oder sogar zu lesen - ja so richtig Wellness in den eigenen vier Wänden zu zelebrieren. Wer allerdings sparsamer mit Wasser umgehen will, sollte solche Aktionen auf ein Minimum beschränken und lieber auf das Duschen umsteigen.

  • Ein einziges Vollbad benötigt je nach Wannengrösse etwa 140-200 Liter Wasser
  • Fünf Minuten duschen verbrauchen ca. 50-60 Liter Wasser
  • Ein Spar-Brausekopf reduziert den Wasser- und Energieverbrauch beim Duschen zusätzlich
  • Es spart auch, wer die Dusche während des Einseifens abstellt
  • Wenn Sie duschen statt baden sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Abwasser und Energiekosten
  • … und Zeit (Wasser einlassen, richtige Temperatur finden, Baden…)
  • Eine Wanne wird in der Regel mit wärmerem Wasser gefüllt, als man es beim Duschen benötigt
  • Sie schonen Ihre Haut, weil beim Baden die Haut viel länger dem Einfluss von Seife (Schaumbad und Shampoo) ausgesetzt it als beim Duschen.

Jeder Schweizer verbraucht nämlich laut Statistik 130 Liter Trinkwasser am Tag. Das meiste, nämlich 46 Liter, verbrauchen wir  für  Baden,  Duschen oder Hände waschen. 35 Liter spülen wir die Toilette runter. Der Rest wird für Kleiderwaschen, Spülen, Kochen und Trinken verbraucht.

Einfache Tipps und Tricks um Wasser zu sparen, sind wie oben genannt „Duschen statt Baden“. Weiterhin kann man beim morgendlichen Waschen, Rasieren und Zähneputzen den Wasserhahn immer wieder zudrehen, wenn gerade kein Wasser gebraucht wird. Viele Wasch- und Spülmaschinen haben ein „Öko-Programm“, versuchen sie  Sie dieses zu benutzen, um die Wäsche oder das Geschirr zu reinigen.

Bei der Dusche und dem Wasserhahn kann man einen Durchflussbegrenzer montieren. Dieser funktioniert nach dem  einfachen Prinzip, dass dem Wasser Luft beigemischt und so die Durchflussmenge, die pro Minute durch den Hahn oder Duschkopf fließt, gesenkt wird. So reduziert sich der Wasserverbrauch beim Duschen von durchschnittlich 22 Liter auf 10 Liter pro Minute, beim Wasserhahn von etwa 13 Liter auf 6 Liter und weniger. Auch mit Durchflussbegrenzern bleibt das Duschen genauso komfortabel wie bisher.  Ein weiterer Spareffekt nebenbei: Sie brauchen weniger heißes Wasser und reduzieren somit auch die Energiekosten. Der Energieverbrauch beim Duschen liegt bei den meisten Privathaushalten an zweiter Stelle nach dem Heizen. Da der Verbrauch beim Baden rund dreimal so hoch ist wie beim Duschen, gilt einmal mehr  „Duschen statt Baden“ als eine der effizientesten Energiespar- und Klimaschutzmaßnahmen. Dies gilt freilich nur, wenn man im Schnitt wenige Minuten duscht. Wassersparende Duschköpfe können den Verbrauch um weitere 50 % senken, was den CO2-Ausstoß eines Haushalts um rund 90 kg CO2 (8-12%) und die Energiekosten um ca. 150 Franken pro Jahr senken kann.

Beachten Sie die weiteren Links:

www.energieeffizienz.ch
Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz S.A.F.E

www.energybox.ch           
Die Online-Beratung  gibt Ihnen eine Beurteilung  und Tips zum Sromverbrauch in Ihrem Haushalt

www.topten.ch 
Gibt Informationen, die Konsumenten heute benötigen um sich ökologisch und nachhaltig zu verhalten".

www.energiestadt.ch

 

 
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