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 Gemeindeverwaltung

Unesco Welterbe

Am 27. Juni 2011 hat die UNESCO 111 schützenswerte Pfahlbausiedlungen am Alpenrand als Weltkulturerbe aufgenommen, darunter befinden sich
56 Schweizer Pfahlbaufundorte. Aus der Liste der Schweizer Pfahlbauten stammen fünf aus dem Kanton Luzern. Sie liegen in den Gemeinden Egolzwil, Sursee, Schenkon, Hitzkirch und Sempach.

Besonders bedeutsam ist Egolzwil E3. Diese Fundstelle ist eine der frühesten Seeufersiedlungen in der Schweiz und ein wichtiger Referenzkomplex der Egolzwiler Kultur. Die gut erhaltenen Hausböden und Feuerstellen beweisen, dass die Häuser in dieser Region ebenerdig gebaut wurden. Das Dorf existierte nur 6 Jahre und repräsentiert deshalb eine kurze aber klar definierte Episode des Neolithikums (ca. 4300 Jahre vor Christus). Von den Dörfern sind nur noch archäologische Fundstücke übrig, doch die Pfahlbauer, die vor Jahrtausenden in der Schweiz lebten faszinieren noch immer. Die Pfahlbausiedlungen gewähren einen einzigartigen Einblick in Leben und Alltag der Menschen, die in Jungsteinzeit und Bronzezeit die Ufer vieler Seen besiedelten, so auch bei uns in Egolzwil. Die guten Erhaltungsbedingungen haben ein einmalig reiches Fundmaterial mit bemerkenswert vielen Gegenständen aus Holz, Knochen, Geweih, Stein und Keramik geliefert. Besonders typisch für die Egolzwiler Kultur sind die Gefässe aus Ton.

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