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Positiver Rechnungsabschluss 2021

31. Mai 2022

Die Rechnung 2021 der Gemeinde Egolzwil schliesst bei einem Aufwand von 10,314 Mio. Franken und einem Ertrag von 10,498 Mio. Franken ab. Es resultiert ein Ertragsüberschuss von
CHF 184'670. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von CHF 232'573.

Mehreinnahmen bei den Steuern und tiefere Bildungskosten
Zu diesem positiven Ergebnis haben vor allem höhere Steuererträge beigetragen. Bei den ordentlichen Steuern vereinnahmte die Gemeinde rund CHF 132'000 mehr als budgetiert. Auch bei den Sondersteuern konnte der budgetierte Ertrag mit CHF 71'000 übertroffen werden. Wesentlich tiefere Aufwendungen von CHF 208'200 bzw. 10.34 % sind im Bereich Bildung zu verzeichnen. Höhere Kantonsbeiträge für den Kindergarten und die Primarschule sowie tiefere Beiträge für die sekundarschulpflichtigen Schülerinnen und Schüler führten zu diesem Ergebnis.

Soziallasten
Die Beiträge an die Ergänzungsleistungen der AHV und IV fielen um CHF 68'771 höher aus als budgetiert. Im Jahr 2021 entrichtete die Gemeinde Egolzwil an die EL CHF 739'666. Ein leichter Anstieg der Fallzahlen bei der Wirtschaftlichen Sozialhilfe und gezielte Massnahmen der Eingliederung der Sozialhilfebezüger in den ersten Arbeitsmarkt führten zu höheren Kosten von rund CHF 33'000. Budgetiert war ein Betrag von CHF 135'000. Weitere Mehrkosten entstanden bei der stationären und ambulanten Pflege von insgesamt CHF 67'756. Die Restkosten richten sich nach der Anzahl Heimbewohner und deren Pflegebedarf sowie nach den Einsatzstunden bei der ambulanten Krankenpflege.

Investitionen
Für das Jahr 2021 hat die Stimmbevölkerung Bruttoinvestitionen von CHF 628'000 genehmigt. Aufgrund eines Nachtragskredites und aus Überträgen aus dem Vorjahr standen insgesamt CHF 1'459'050 für Investitionen zur Verfügung. Investiert wurden schlussendlich CHF 994'717. Für die laufenden Projekte wird wiederum ein Betrag von CHF 299'727 ins Jahr 2022 übertragen. Im Wesentlichen flossen die Gelder in die Werterhaltung und Erneuerung der Infrastrukturen, so die Hinterberg- und Allmendstrasse. Für die Sicherstellung der Wasserversorgung ist die Automatisierung des Verbundschachtes
Egolzwil-Nebikon-Schötz umgesetzt worden. Verschoben auf einen späteren Zeitpunkt und damit auch neu budgetiert werden die Sanierung der Quelle Engelberg wie auch die Flachdachsanierung des Schulhauses. Letzteres wird mit der Gesamtsanierung des Schulhauses erfolgen. In Vorbereitung befindet sich das Vorprojekt der Sanierung des oberen, unteren und vorderen Haldenwegs und des Neubaus des neuen Grundwasserpumpwerkes.

Weitere Traktanden der Gemeindeversammlung
Die Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung im Weitern über einen Sonder- und zwei Nachtragskredite zu befinden. Die Gemeinde Egolzwil plant die Ablösung der bisherigen Software. Für dieses Projekt fallen Migrations— und Lizenzgebühren sowie Kosten für die Beschaffung von Hardwarekomponenten an. Im Sonderkredit enthalten sind ebenfalls die Betriebskosten der nächsten 10 Jahre.

Ein Nachtragskredit von CHF 118'500 bedarf die Planung des Neubaus des Grundwasserpumpwerkes Schürmatt. Der Ersatzneubau wird massgeblich durch die limitierenden hydrologischen Verhältnisse bestimmt. Die sorgfältige und allenfalls mehrstufige Evaluation des Fassungsstandortes ist deshalb von grosser Bedeutung. Aus diesem Grund sind am favorisierten Standort Sondierbohrungen abzuteufen und diese zu Versuchsfilterbrunnen auszubauen. Daraus lassen sich Pumpversuche inkl. Umgebungsüberwachungen durchführen.

Zur Beschlussfassung werden ausserdem Art. 19 Abs. 2 des Abfallreglements und die Abrechnung des Sonder- und Zusatzkredites für die Sanierung der Panoramastrasse unterbreitet.