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Goldener Stern für die Brass Band MG Egolzwil

29. Januar 2026

Mit einem stimmungsvollen Neujahrsapéro ist die Gemeinde Egolzwil am Sonntag, 4. Januar 2026, ins neue Jahr gestartet. Rund um die 18. Verleihung des Goldenen Sterns versammelte sich die Bevölkerung um 17.00 Uhr in der Turnhalle des Zentrums Oberdorf. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von der Brass Band MG Egolzwil, die dem Abend von Beginn weg eine festliche Note verlieh.
Gemeindepräsident Pascal Muff, zuständig für das Ressort Kultur, begrüsste die Anwesenden und blickte in seiner Ansprache auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Gleich fünf Vereine sowie eine Gruppierung durften im vergangenen Jahr ein Jubiläum feiern und prägten mit ihren Anlässen das Dorfleben nachhaltig. Muff dankte der NAVO Wauwil-Egolzwil, dem Jodlerklub Santenberg, der Aktive Familien Egolzwil-Wauwil, dem Männerchor Egolzwil-Wauwil, dem Männerturnverein Egolzwil sowie der St. Nikolausgesellschaft Egolzwil-Wauwil für ihren Einsatz und das Engagement zugunsten der Dorfgemeinschaft.

Besonders hervor hob Muff zudem drei Vereine für ihre beachtlichen Leistungen. Der Jodlerklub Santenberg erreichte am Jodlerfest in Menznau mit dem Lied «Zäme stoh» die Note 2 (gut). Die Brass Band MG Egolzwil erzielte am kantonalen Musikfest in Sursee beim Konzertvortrag den 1. Rang in der 2. Stärkeklasse. Und auch sportlich durfte gejubelt werden: die Leichtathletikriege des TV Santenberg qualifizierte sich für die Schweizermeisterschaft im Mannschaftsmehrkampf und gewann die Kategorie Pendelstafette beim GymDay.

Vereinsehrungen für besondere Verdienste. V.l.n.r.: Brass Band MG Egolzwil, Jodlerklub Santenberg, TV Santentberg Leichtathletikriege

Nach einem weiteren musikalischen Beitrag folgte die Neujahrsansprache von Sven Koch aus Wauwil, Trainer im Thaiboxen für Jugendliche, und Joël Achermann aus Ettiswil, Leiter der Kampfsportschule Kung Fu Spirit Egolzwil. Sie spannten den Bogen vom chinesischen Neujahr über den sportlichen Alltag bis hin zu Werten wie Disziplin, Respekt und Beständigkeit. Achermann, der sein traditionelles Kung Fu in China bei den Shaolin-Tempeln erlernte, brachte die Botschaft für das neue Jahr auf den Punkt: ruhig und standfest weiterkommen, Schritt für Schritt.

Diese Worte wurden anschliessend eindrücklich in Bewegung umgesetzt. Schüler:innen aller Altersklassen von Kung Fu Spirit zeigten eine kurze, aber beeindruckende Demonstration. Dynamische Sprünge, präzise Kicks, Sparringsequenzen, Vorführungen mit Stöcken, Schwertern und Messern sowie meditative Gruppenelemente sorgten für Staunen im Publikum und machten Lust auf mehr.

Leiter von Kung Fu Spirit Egolzwil Joël Achermann (vorne) und Mitglieder seiner Kampfsportschule

Den Höhepunkt des Abends bildete die Verleihung des 18. Goldenen Sterns. Zahlreiche Vorschläge aus der Bevölkerung waren eingegangen, wie Muff betonte. Die Jury hatte keine einfache Wahl. In seiner Laudatio würdigte Edi Wigger das ausserordentliche Engagement der Preisträger: viel Einsatz für die Gemeinde, unzählige ehrenamtliche Stunden. Spätestens bei den Hinweisen auf musikalische Tätigkeiten, die Organisation von Anlässen und das stets elegante Erscheinungsbild war klar, wer gemeint war. Die Brass Band MG Egolzwil, seit 105 Jahren fester Bestandteil des Dorflebens und heute mit 35 aktiven Mitgliedern, wurde mit dem Goldenen Stern ausgezeichnet. Gemeindepräsident Pascal Muff überreichte feierlich die Trophäe, begleitet von einem herzlichen Applaus aus dem Publikum.

Gemeindepräsident Pascal Muff überreicht den Gewinnern, der Brass Band MG Egolzwil, den 18. Goldenen Stern Egolzwil

Mit weiteren Musikstücken, einem von der Gemeinde offerierten Apéro und angeregten Gesprächen klang der Abend aus. Gemeinsam nahm Egolzwil das neue Jahr in Angriff, ruhig, standfest und mit musikalischem Rhythmus im Ohr.

Die Gewinner des 18. Goldenen Stern Egolzwil