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Goldener Stern

Mit dem „goldenen Stern von Egolzwil“ werden Einwohnerinnen und Einwohner von Egolzwil für besondere Leistungen und Verdienste ausgezeichnet. Vorschläge und Meldungen von Bürgerinnen und Bürger werden von einer Jury geprüft und zur Ehrung ausgewählt.

Die Verleihung des“ goldenen Sterns“ findet jeweils während des Neujahrs-Apréro statt.

Egolzwiler Goldener Stern 2020

Ein gelungenes Sommerfest
Aufgrund der Corona Pandemie wurde man gezwungen die Neujahrsfeier zu verschieben. Deshalb hat man nun am Samstag, 31. Juli zum ersten Mal ein Sommerfest veranstaltet. Die rund 150 Besucher wurden am Samstagnachmittag mit heimeligen Klängen empfangen. So eröffnete die Brass Band Musikgesellschaft Egolzwil den Apéro, welcher von der Gemeinde gesponsert wurde. Rund um den Apéro und während dem offiziellen Teil des Anlasses waren immer wieder Klänge von der Brass Band und von der Alphorngruppe Santenberg zu hören.

Pascal Muff, der Gemeindepräsident begrüsste um 16.30 Uhr die zahlreichen Besucher mit den Worten «Nach dieser langen Zeit, in der Geselligkeit und Austausch zu kurz kamen, wollten wir der Bevölkerung einen Ersatz bieten». Der offizielle Teil des Anlasses stand ganz im Zeichen der beiden Abschiede der ehemaligen Gemeinderatsmitglieder Annelies Schmid-Schärli und Josef Mathis. Die beiden waren per 31. August 2020 von Ihren Ämtern zurückgetreten, konnten jedoch nie würdig verabschiedet werden. Nun wurde mit dem Sommerfest einen würdigen Rahmen gefunden, um die beiden Gemeinderatsmitglieder auch vor prominenten Gästen zu verabschieden. Als erstes kam Regierungsrat Guido Graf auf die Bühne, um die Laudatio von der ehemaligen Sozialvorsteherin Annelies Schmid-Schärli zu halten. Regierungsrat Guido Graf lobte Annelies Schmid-Schärli damit, bei allem was Sie gemacht hat, stand immer der Mensch im Fokus. Egal ob arm oder reich, denn alle sind gleich.

Nach der Würdigung von Annelies Schmid-Schärli wurde FDP-Kantonsrätin Helen Schurtenberger auf die Bühne gebeten, um die Laudatio von Josef Mathis zu halten. Helen Schurtenbeger gab der Bevölkerung einen kurzen Einblick in seine siebenjährige Amtszeit und lobte ihn als Macher. Er habe sich für das Amt des Gemeindeammanns vollumfänglich eingesetzt und sich für die Bevölkerung engagiert.

Nach der Laudatio von Helen Schurtenberger war die Stimmung im Publikum angespannt, denn die gesamteBevölkerung wollte wissen, an wenn dieses Jahr der goldene Stern geht. Der Goldene Stern wurde im Jahre 2008 von der ehemaligen Gemeinderätin Annelies Schmid-Schärli ins Leben gerufen. Die Ehre für die Laudatio des goldenen Sterns wurde in diesem Jahr Urs Brunner, ehemaliger Leiter des Regionalen Alters und Pflegezentrum Feldheim in Reiden zuteil. Als Dankeschön für den Einsatz, den Annelies Schmid-Schärli über all die Jahre für die Gemeinde Egolzwil und die Menschen geleistet hat, bekam sie die höchste Auszeichnung in der Gemeinde: den Goldenen Stern, denn sie dannzumal ins Leben gerufen hatte. Die Freude über den Goldenen Stern war bei ihr sehr gross und sie kommentierte dies mit den Worten «Diese Auszeichnung ist für mich besonders, weil daraus die Wertschätzung der Bevölkerung für meine Arbeit ersichtlich ist, denn jede und jeder im Dorf kann Vorschläge für die Verleihung des Goldenen Sterns einreichen. Ich fühle mich sehr, sehr geehrt».

Annelies Schmid-Schärli war jahrelang als Delegierte und Mitglied der Rechnungskommission im Gemeindeverband tätig und setzte sich nicht nur für die Bewohnerinnen und Bewohner im «Feldheim» ein, sondern auch für die Menschen in und rund um Egolzwil.

Am Ende des offiziellen Teils übernahm noch mal Pascal Muff das Wort und lud die Bevölkerung zum Verweilen vor Ort ein. Danach stand die Verkündung des neuen Schulhausnamens und des Gewinnerwerks auf dem Programm, welches Willi Geiser präsentierte. Vor einigen Jahren wurde in der Bevölkerung eine Umfrage durchgeführt, bei der ein neuer Namen für das Schulhaus gesucht wurde. Nun stand die offizielle Einweihung für die neue Bezeichnung auf dem Programm. An der Fassade hingen weisse Laken, welche durch die Feuerwehr Wauwil-Egolzwil fachmännisch entfernt wurden. Darunter befand sich das Gewinner Werk von Stefan Bannwart aus Willisau. Auf dem Werk sind unzählige Menschen von zahlreichen Altersklassen zu sehen. Kindergärtner, Fussballer, Musikanten und die Oma zieren das Kunstwerk. Direkt oberhalb dieser Menschen steht in Blauer Schrift «Oberdorf» der neue Schulhaus Name. Der Name «Oberdorf» wurde gewählt, denn auch die Liegenschaft, welche früher auf diesem Grundstück war, hiess ebenfalls Oberdorf. Und natürlich darf auf dem Kunstwerk der Fisch und die Sterne nicht fehlen, die das Wappen von Egolzwil schmücken.

Nach der Enthüllung des Schulhausnamens war weiterhin für Unterhaltung durch die Feuerwehr Wauwil-Egolzwil und die Jungwacht und Blauring für die kleinen Gäste gesorgt. Der Männerkochclub «Gourmösli» verköstigte die zahlreichen Besucher mit feinen Speisen und der Alleinunterhalter Hans Fuchs sorgte für eine gute Stimmung vor Ort, welche auch durch den einsetzende Regen nicht getrübt wurde. «Alles in allem ein gelungener Anlass» waren die Worte von Gemeindepräsident Pascal Muff.

Text und Fotos (Impressionen Seite 9): Jana Wicky

 

EGOLZWILER GOLDENER STERN 2019

Die Sozialvorsteherin und Kulturbeauftragte Annelies Schmid-Schärli nahm die Ehrungen vor. Sie gratulierte dem Jodlerklub Santenberg, der Alphorngruppe Santenberg und dem Fahnenschwinger Ueli Staub für ihre Leistungen und dankte ihnen für das Bewahren unseres Brauchtums. Auch der Turnverein Santenberg erzielte beachtliche Erfolge. Auf hervorragende Resultate dürfen die Mitglieder des Schützenvereins Santenberg stolz sein. Der Männerchor Egolzwil-Wauwil erhielt sehr gute Bewertungen. Schmid-Schärli lobte die Leistungen der Brass Band Musikgesellschaft Egolzwil und die Höchstleistungen einzelner Bläser. Zur Einzelehrung wurde der erfolgreiche Kegelmeister Marcel Rölli auf die Bühne geholt.

Zwei Vereine feierten 2019 ein Jubiläum und Schmid-Schärli lobte ausdrücklich ihren gemeinnützigen Einsatz. Vor vierzig Jahren wurde der Blauring Egolzwil-Wauwil gegründet. Es ist von unschätzbarem Wert, wie die Leiterinnen mit ihrem Angebot den Kindern eine Verschnaufpause abseits der alltäglichen Hektik bieten. 1919 war das Gründungsjahr des Müttervereins. Der Frauenverein Egolzwil Wauwil zählt heute über 300 Mitglieder und bietet Raum für Jung und Alt, fördert die Begeisterung für Freiwilligenarbeit, pflegt und lebt die Gemeinschaft und tut Gutes für sich und andere. Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum gratulierte Schmid-Schärli herzlich.

Die Ehrungen waren in ein musikalisches Rahmenprogramm eingebettet. Die Alphorngruppe, der Jodlerklub, der Männerchor wie auch die Brass Band Musikgesellschaft sorgten für beste Unterhaltung.

Der Höhepunkt des Abends

Gespannt warteten die Egolzwiler auf die Verleihung des 12. Goldenen Sterns. Gemeinderat Willi Geiser hielt die Laudatio. Er lobte die Verdienste einer Person, die im Saal anwesend war, von ihrem Glück aber nichts ahnte. Was konnte Geiser über jemanden erzählen, der vor allem im Hintergrund wirkt? Eine Person, die durch Kreativität überzeugt und Durchhaltewillen zeigt und für die ein Nein nicht existiert. Fachkompetenz, Organisationstalent und Verlässlichkeit zeichnen sie aus. Sie sei ein «Chrampfer», so Geiser, bescheiden und herzensgut. Einen Grossteil ihrer Freizeit spendet sie dem Wohle der Vereine und Menschen am Santenberg. Nebenbei präsidiert die Person die Samichlausgesellschaft Egolzwil-Wauwil und leitet den Kochclub Gourmöösli. Sie sei ein wichtiger Förderer für die Kultur, so Geiser, und 20 Gault Millau Punkte reichten nicht für ihr Wirken. Jetzt wussten die Egolzwiler, wer den Preis entgegennehmen durfte. Geiser rief unter grossem Beifall Stephan Felder auf die Bühne. Der Gemeinderat überreichte Felder den Goldenen Stern 2019 und bedankte sich bei ihm für seinen unermüdlichen Einsatz hinter den Kulissen.

Nach dem offiziellen Teil der Feier wünschte man sich beim Neujahrsapéro fürs 2020 alles Gute, denn wie sagte Peter Roos so schön bei seiner Neujahrsansprache: man sollte stehts das schätzen, was man hat und helfen, wo man kann, die Familie geniessen und glücklich sein und sich nicht über Kleinigkeiten im Alltag aufregen. Treffende Worte, die sich jeder Bürger als gute Neujahrsvorsätze zu Herzen nehmen kann.

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